2.
ROSENSTOCK-TREFFEN
15.04.2007
Ein Jahr ist vergangen nach unserem 1. Rosenstock-Treffen am 30.04.2006.
Heute, am 15.04.2007 treffen wir uns wieder. Im Gegensatz zum 1. Treffen haben wir heute einen
ganzen Himmel voller Blau. 24 Zweibeiner, 8 Pyrenäenberghunde, 2 Collys und ein australischer Hühnerwürger (Lucky) machen sich auf den beschwerlichen Weg durch die Broicher himmelwärts strebenden Berge (würden sie nach unten streben, wären es Täler). Sie kämpfen sich zwischen dicht an dicht stehenden Bäumen und Strauchwerk hinauf, indem sie einen Trampelpfad benutzen. Manch einer gibt bereits die Hoffnung auf, jemals den Gipfel des Berges erreichen zu können. Aber der angeborene Pionier- und Entdecker-Geist treibt sie vorwärts, hinauf in schwindelnde Höhen. Na ja, so hoch ist es denn doch nicht, obwohl einigen die Luft langsam ausgeht, liegt das nicht an der Höhe, sondern an der Kondition. In luftiger Höhe haben wir unseren Schwiegersohn Thomas nebst seinem Auto als Erfrischungs-Oase postiert. Wasser und Fruchtsaft-Getränke finden dankbare Abnehmer. Nach einer kurzen Pause nehmen wir den jetzt, auf der Höhe des Berges verlaufenden Weg in Richtung Lölsberg in Angriff. Lölsberg, so bezeichnet sich ein kleines Eingeborenen-Dorf, das sich auf einem schon vor Christi Geburt bestehenden Berg häuslich niedergelassen hat. Von hier oben hat man einen wunderschönen Blick auf die tief unter uns liegende Stadt Overath, wenn sich nicht unsere Mitläufer in breiter Reihe vor diesem Ausblick aufbauen würden und so den Blick versperren (siehe Foto). Von nun an geht's bergab. Auf einem geteerten Weg kommen wir in das Tal der Agger, ein bis auf das Wasser sauberes Flüsschen, von dem wir nicht so viel zu sehen bekommen, weil es voll mit Wasser ist.
Unsere Hunde sind jedenfalls absolut begeistert und nehmen die Erfrischung im kühlen Nass gerne an. Nun ist es nicht mehr weit zu unseren Autos, die wir jetzt dazu benutzen, zu einem schönen Restaurant und Hotel (Alte Poststation) zu fahren um unsere wohlverdientes Mittagessen zu bekommen. Danach sitzen wir noch lange Zeit zwecks Gedankenaustausch zusammen.
Ich hoffe, es hat allen gefallen und wir können solche Tage noch öfter erleben.

Auf diesem Foto sind alle Mitläufer unserer Wanderung vertreten, bis auf den Fotografen.
Das Foto, wie alle übrigen auch, zum vergrössern einfach anklicken. Zurück die Rück-Taste des Browsers verwenden.
Der Startpunkt ist das Schulzentrum Cyriax in Overath. Hier warten wir noch auf einige Nachzügler. Die Sonne scheint vom wolkenlosen blauen Himmel, woraus wir den Schluss ziehen, wir haben schönes Wetter.
Frau Edelmann versucht, Hunde und Wanderer
auf ein gemeinsames Wanderlied
einzustimmen (mit mässigem Erfolg).
Noch bewegen wir uns auf einigermassen ebenen Wegen. Aber, man soll den Tag nicht vor dem Abend loben, es wird noch etwas schwerer.
Langsam zieht sich unsere Wandergruppe in die Länge. Wir haben wir es diesmal so gemacht,
dass die Schnellsten hinten gehen und so die
Langsameren vor sich hertreiben ! ??

So, mein Junge: "Gleich darfst Du mich wieder den Hang hinunter schupsen. Diesmal habe ich vorsorglich Romain so postiert, dass er mich auffangen kann. Er ist, wie Du vielleicht nicht weisst, ein begabter, extra aus Luxemburg angereister Fänger. Jede Menge Forellen hat er schon gefangen und nun soll er mich auch mal fangen."

"Aber, schups mich nicht zu früh!"

Romain, Uschi und zwei Collies haben sich einen
Platz in der Spitzengruppe erkämpft. Romain's
Körpersprache zeigt eindeutig: "Ich bin Erster".
Uschi: "Na, wart's ab".
Hier beweist uns Uschi, die ja die Grösste nicht ist, dass sie aber eine Koryphäe in Mathematik ist. Sie kann an einer Hand bis FÜNF zählen.
Wie man sieht, freuen sich alle Anwesenden über diese geniale Demonstration.
Nachdem wir die Steigungsstrecke durch Wald und Flur mehr oder weniger schnell überwunden haben, steht, welch ein Zufall, ein Auto am Wegesrand, beladen mit kühlem Nass für Hund und Mensch. Der Fahrer ist Thomas, der sich um unser aller leibliches Wohl sorgt. Frau Egenlauf stürmt den Bagagewagen (Kölscher Begriff).
Beim Wasserfassen geht es zivilisiert zu. Ein Jeder nimmt Rücksicht auf den Anderen. "Also, Papa, wenn Du jetzt nicht hinter mir bleibst, sag ich es Mama"!
Ja, ja, so sieht der Wald aus, wenn der
Rosenstock-Trupp ihn verlässt,
"hübsch aufgeräumt"!
Nach längerer Wartezeit holt uns das Schicksal ein, Uschi und Marlene.
Im rechten Teil dieses Fotos sieht man Ute mit einer Chow-Einlage. Sie tanzt hier "Kann Kann".
Aber, sie kann es nicht, jedenfalls nicht so richtig. Liegt vielleicht an der Schreibweise !?
Es geht bergab, unsere Gruppe ist nun doch ziemlich ausgepowert, zumal es sehr warm ist. Wir kommen an ein Häuschen, vor welchem sich zwei freundliche Wegelagerer namens Jürgensmeier aufhalten. Sie bieten Speise und Trank für unsere Hunde an, was diese auch gerne annehmen.
Moses brauchen wir hier nicht, denn unser Wasser hat eine Brücke, mit deren Hlfe wir in langer Reihe den reissenden Strom "Agger" überqueren.

Abkühlung in den kühlen Fluten der Agger.

Tja, das ist Bobby, der älteste Rüde unserer Gruppe. Ein wahrer Bär, der Liebling der Familie Gerard.
Endlich, die "Alte Poststation" in Overath ist erreicht, ein hundefreundliches Haus, in welches auch Frauchen und Herrchen hineindürfen, so sie sich benehmen können. Die Hunde nehmen sofort den kühlen Fussboden in Beschlag. Wir Menschen bekommen bald schon unser vorbestelltes Essen und Trinken. Wie auf dem Foto zu sehen ist, hat Ronald sich einen kompletten Tisch reserviert.
Familie Gerard und Familie Klie in trautem
Beisammensein am gemeinsamen Tisch. Janine Gerard kokettiert mit ihren kleinen Ohren.
"Es wird langsam Zeit, die Heimreise anzutreten." Ralph versucht sich voller Elan, von seinem Sitzplatz zu erheben. Vielleicht sollte er sich ein Beispiel an Djinn nehmen, der steht schon.
Halt: "Janine" ! "Das ist kein Trinkglas, das ist
eine Blumenvase !"

Danach verlassen wir das freundliche Gasthaus mit dem Versprechen: "Auf bald".
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