BREE, Held des Tages !


Liebe Fam. Schmidt,

voller Stolz und Dankbarkeit, über so einen tollen Hund schreibe ich Ihnen diese Mail.

Am Morgen des 19. Februar 2009 gingen Bree und ich wie jeden Morgen Gassi.
Nach kurzer Zeit merkte ich, dass Bree immer schneller und nervöser wurde. Als wir schließlich auf einer Bergkuppe ankamen, war der Hund nicht mehr zu halten. Ich machte Bree los und Sie lief schnell aber immer wieder wartend weiter. Am Waldrand begann Sie zu jammern. So etwa, als ob sie ein Kaninchen jagt. Doch da lag kein Kaninchen. Es war eine Frau, die Bree gefunden hat.
Wie sich heraustellte, hatte die Frau einen Schulter- und Hüftbruch bei einem Sturz erlitten und konnte sich nicht bewegen.
Sie lag schon etwa eine Stunde dort und war schon sehr schwach. Ich ließ Bree bei der Frau zurück und lief zur etwa 500 m
entfernten Straße, die, wie jeden Morgen gut befahren wurde. Ich versuchte, jemanden anzuhalten, aber Sie glauben garnicht, wie egal das Leuten ist wenn jemand auf der Straße tanzt.
Als ich endlich jemanden gefunden hatte, der einen Notruf absetzen konnte, lief ich wieder zurück. Bree saß, wie erwartet, neben der Frau und wartete ab. Nach endlosem Warten dann endlich ein Martins-horn. Ich lief wieder zur Straße, um Polizei und Krankenwagen einzuweisen und ließ Bree wie beim ersten mal zurück, damit die Frau nicht allein war. Der Krankenwagen zuerst, dann der Polizeiwagen und dann ich zu Fuß zurück. Als ich ankam verteidigte Bree gerade tapfer die Frau vor den Sani-tätern. Danach ging alles ganz schnell. Die Frau wurde noch am gleichen Vormittag operiert.
Am Abend rief der Ehemann der verletzten Frau an und bedankte sich viele male.

Schon am nächsten Morgen war Bree's Tat in aller Munde. Überall wird der große Weisse Hund aus dem Jägerweg begrüsst und gestreichelt. Für Morgen hat sich der Kindergarten angesagt, und die Zeitungen werden diese Geschichte wohl noch unzählige Male erzählen.

Liebe Fam.Schmidt, ich wollte Sie nur teilhaben lassen an dieser tollen, unge-wöhnlichen Tat, denn schließlich, wer weiß, vieleicht würde die Frau nicht mehr leben wenn es Sie und Ihre tolle Zucht nicht geben würde.

Viele liebe Grüße aus Barsinghausen
Fam Runge.